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De Balkon Hüppers Drucken E-Mail

Turbulenter und verwickelter geht es nicht-

denn was für fatale Folgen ein kleiner Seitensprung haben kann, das zeigt Arthur Newfield in seiner Boulevard-Komödie bis zur letzten, unglaublichen, witzigen Konsequenz.Mareike van den Berg und Peter Döblin sind Nachbarn – und immer wenn Jan, Mareikes Ehemann auf Dienstreise ist, dann erzählt Peter seiner Frau Doris, er ist ebenfalls auf Geschäftsreise – dabei kehrt er nur eine Tür weiter zu einem erotischen Liebesabenteuer ein.Es kommt, wie es kommen muss - Jan kommt früher nach Hause als erwartet, und der nur in seiner Unterhose bekleidete Peter versteckt sich im Kleiderschrank. Von Jan entdeckt – flüchtet er sich in eine geniale Notlüge. Er heiße Bernd Buttenschön und habe ein Verhältnis mit Doris Döblin der Nachbarin (die tatsächlich seine eigene Frau ist). Nur mit einer todesmutigen von Balkon zu Balkon Aktion ( im elften Stock ) habe er sich vor dem plötzlich heimkehrenden Ehemann retten können. Diese Ausrede ist so absurd, dass Peter gerade noch so ungeschoren davon kommt.Kaum hat Peter die Wohnung von Mareike und Jan verlassen, landet wieder ein Unterhosenhüpfer auf dem Balkon, auf der Flucht vor dem heimkehrenden Ehemann.Es folgt eine sich raffiniert steigernde Flut von Halbwahrheiten und Ausreden, bei dem sie liebe Zuschauer, als wissender Beobachter einen Blick in beide Wohnungen werfen können.

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Grüße und Glückwünsche zum Jubiläum Drucken E-Mail

Grüße und Glückwünsche zum Jubiläum - es gratulierten:

die Autorinnen Inge Debelts aus Nordenham, Eva Hatzelmann aus München und Monika Hirschle aus Stuttgart, die Volksbühne BremerhavenRolf Stindl, Vorsitzender des Friedrich-Bödecker-Kreises Bremerhaven, Helene Daiminger, Leiterin des Kabaretts "Bremerhavener Müllfischer",  Hein Carstens, alias "Käpt´n Cordts", ehem. Redakteur der Nordsee-Zeitung

Wir bedanken uns und hoffen, dass wir noch viele weitere Jahre zusammenhalten!
 
Heinz Wöhlbrand verabschiedet sich nach 25 erfolgreichen Theaterjahren Drucken E-Mail

Ein paar Worte zu meinem Abschied

Angefangen hat meine Liebe zum Theater während meiner Studienzeit an der PH Vechta. Dort lernte ich bei Prof. Dr. Otto Dörner das Erarbeiten von Regiekonzepten und deren szenische Umsetzung auf der Bühne. Das war vor 40 Jahren. 1973 kam ich beruflich nach Bremerhaven und spielte und inszenierte bis 1995 bei der Jungen Bühne unter der Leitung von Hans Daiminger. Ihm bin ich besonders dafür dankbar, dass er mich nicht nur spielen, sondern auch eigenständig inszenieren ließ. Erblich vorbelastet bin ich, was den Hang zur plattdeutschen Sprache angeht, durch die Mecklenburger Herkunft väterlicherseits. So nutzte ich 1986 die Chance, im niedersächsischen Debstedt im Heimatmuseum ein plattdeutsches Theater zu gründen. Hier kam mir die räumliche Gegebenheit zugute, auf einem Flett ohne Kulissen spielen zu können - was regiemäßig eine neue Herausforderung war. Die Krönung auf dem beengten Raum war die Inszenierung von "Lütt Reichert" ("Baby Hamilton") mit 14 Darstellern. 2002 fing ich dann an, Stücke aus Bayern, Schwaben und der Schweiz zu übersetzen, um nicht immer das spielen zu müssen, was schon mehr oder weniger bekannt war.

Nun bin ich froh, dass ich nach 40 Jahren aufhören darf. Zum Glück habe ich in Hergen Kappmeier einen begeisterten Nachfolger gefunden, dem ich alles Gute wünsche.

Bedanken möchte ich mich bei allen Wegbegleitern während der langen und schönen Zeit: bei den Autoren, zu denen ein freundschaftlicher Kontakt besteht; bei allen Mitspielern -  ganz besonders bei Michael Oldenbüttel; bei den Menschen, die hinter den Kulissen tätig waren; bei den mehr als 50000 Zuschauern; bei den mit uns befreundeten Bühnen, vor allem der "Döser Speeldeel" aus Cuxhaven; und bei meiner Ehefrau Marianne, die mir ständig mit Rat und Tat zur Seite stand und dabei all ihr Wissen im Regiefach und im Umgang mit Menschen zur Verfügung stellte.
 
Danke und weiterhin: Toi, toi, toi!
 
Heinz Wöhlbrand
 



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